16. Juli 2005 CLEEBERG (Volkmar Köhler). Zum Sommerkonzert, daraus könnte sich eine Konzertreihe entwickeln, hatte der MGV "Liederkranz" Cleeberg am Samstag in das vollbesetzte Cleeberger Bürgerhaus eingeladen. Zu Gast waren noch fünf weitere Chöre, die mehreren Sängerbünden angehörten. Nach der Begrüßung durch den Vorsitzenden Hartmut Schmidt, übernahm Dr. Thomas Hundhausen die Moderation. Er gab Erläuterungen zu den Stücken und vor allem zu den Interpreten und "wünschte einen schönen musischen Abend", womit der Moderator goldrichtig lag, denn die Chöre lieferten durchaus einen musischen Abend mit viel Musikalität und Schwung.
Der Veranstalter eröffnete das Konzert mit "I will praise thee, O Lord" (Knut Nystedt). Es folgte "Wohlauf ihr Gäste", ein Stück von Erasmus Wittmann aus dem 16.Jahrhundert. "Mus i denn" und die beiden Stücke von Robert Shaw "What shall we do" und "The Drummer and the Cook" rundeten den Auftritt der Cleeberger Sänger, die von Matthias Schmidt dirigiert wurden, ab. Der gemischte Chor "Liederkranz" Pohlgöns (Leitung: Alexander Launspach) sang "Beim Morgengraun", "An die Musik", "O Täler weit, o Höhen" (Felix Mendelssohn), "Weinlied" (Robert Pappert), "Down by the riverside" (Satz: Hans Weiss-Steinberg) und "Zum Tanze da geht ein Mädel" (Hugo Alfen). Das Ensemble "Chorifeen" des Gesangvereins "Eintracht" Watzenborn-Steinberg (Dirigent: Stefan Spielberger) brachte u.a. Igor Strawinskys "Pater noster", die "Waldesnacht" von Johannes Brahms oder auch "Were you there" (Satz: Norman Luboff) und "What a wonderful world" (Satz: Norbert Hanf) zu Gehör. Der Männerchor der "Harmonie" Kraftsolms unter Leitung von Wolfgang Jung bot die drei Friedrich Silcher-Stücke "Oh wie herbe ist das Scheiden", "Der Lindenbaum" und "Entschuldigung" sowie "John Peel" (Bernhard Weber) und "Der Spielmann" (Emil Kraemer), wofür es reichlich Applaus gab. Der große gemischte Chor der "Harmonie" Daubringen (Dirigent: Peter Schmitt) sang die Stücke "Witness" (Jack Halloran), "Shenandoah" (Arrangement: James Erb), "Hochzeit hielt das Mückelein" (Heinrich Poos) und "Swing Low" (Matthias Becker).
Offenbar ganz bewusst als Schlusspunkt gesetzt wurde der kleine gemischte Chor der "Harmonie" Daubringen, der ebenfalls unter Leitung von Peter Schmitt steht. "We are one" (Allan Pote) und "Song of the Earth" (Z. Randall Stroope) wurden neben dem "Gloria" (Paul Balser), bei dem Markus Lich als Solist brillierte und dem "Parkplatzregen" (Oliver Gies), bei dem eine Zugabe, die auch gewährt wurde, vom Publikum gefordert worden war, präsentiert.
Für gute Stimmung sorgte anschließend noch bei Speisen, Getränken und erlesenen Weinen "Xtensiv" mit Tobias Krämer und Rene Arabin. Das Konzert deckte musikalisch fast alle Epochen ab, so dass jeder etwas für sich mitgenommen haben dürfte.